Gute Planung: Bedarf, Grundriss & Zeitplan
Nutzungsprofil klären: Anzahl Nutzer, Stauraum, Dusch-/Wannenpräferenzen, altersgerechte Optionen. Bestandsaufnahme: Leitungsführung, Statik, Estrich/Höhen, Elektro, Lüftung; daraus resultieren Aufwand und Bauzeit. Checklisten helfen, nichts zu übersehen: Gewerke, Ablauf und Budgetpuffer.
Normen & Regeln, die du kennen solltest
Abdichtung & Spritzwasserzonen DIN 18534
Feuchtigkeitsschutz ist ein Top-Thema: Die DIN 18534 regelt die Abdichtung von Wänden und Böden in Innenräumen – inklusive Wassereinwirkungsklassen und Verbundabdichtungen unter Fliesen. Fehler bei der Abdichtung sind häufige Schadensursachen, daher sollten Planung und Ausführung normgerecht dokumentiert werden.
Elektro-Schutzbereiche im Bad DIN VDE 0100-701
Die VDE-Regel definiert Schutzbereiche, unter anderem 0, 1 und 2, rund um Dusche und Wanne. Diese Bereiche legen fest, wo Steckdosen, Leuchten und Schalter zulässig sind. Bei bodengleichen Duschen gelten teils abweichende Zonen – die Planung sollte immer durch einen Fachbetrieb erfolgen.
Barrierefreiheit DIN 18040-2 & VDI 6000
Für ein komfortables, zukunftssicheres Bad sind Bewegungsflächen, Duschplatz, Greif-/Sitzhöhen und Erreichbarkeiten entscheidend. DIN 18040-2 beschreibt die Anforderungen im Wohnbau; VDI 6000 liefert praxisnahe Ausstattungs-Empfehlungen.
Oberflächen & Sicherheit: Fliesen, Gefälle, Rutschhemmung
Bodengleich duschen: richtiges Gefälle und Entwässerung, zum Beispiel eine Rinne, planen, damit kein Wasser austritt. Rutschhemmung: In Schuhbereichen gelten R-Gruppen R9–R13, im Barfußbereich, zum Beispiel in der Dusche, die Klassen A–C nach DIN 51097. Je nach Nutzung sollte eine geeignete Oberfläche gewählt werden.